Hörspiele

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

Die Katze des Brigadiers de Gier Von Janwillem van de Wetering Bearbeitung und Regie: Peter Michel Ladiges Komposition: Gerd Husemann/Hermann Mutschler Mit Hans Peter Hallwachs, Charles Wirths, Matthias Ponnier, Michael Thomas, Edgar Hoppe, Hans Wyprächtiger, Gerd Andresen, Nina Danzeisen, Robert Rathke u.a. Produktion: SWF/SFB 1986 Länge: 49"12 "Amsterdam ist eine freundliche Stadt. In Amsterdam passiert nie was.", heißt es. Aber jetzt ist in Amsterdam doch was passiert. Adjudant Grijpstra und Brigadier de Gier fahren ins Villenviertel Ouborg, wo sich eine junge Frau unter Drogeneinfluss mit der Pistole in die Schläfe geschossen haben soll. Die Kriminaltechniker aber stellen schnell fest, dass Cora Fischer nicht selbst abgedrückt hat. Cora war ein bekanntes Maler-Modell und Geschäftsführerin eines Clubs von Vlijm Wever, dem auch die Villa gehört. Wever ist durch illegale Spielhöllen, Drogenhandel sowie ein Bordell reich geworden und drückt sich erfolgreich an der Steuer vorbei. Nachweisen konnte man dem Gangster bisher nichts, und auch beim Verhör auf dem Polizeirevier gibt er nichts zu. Er droht mit seinem Anwalt. Tatsächlich aber schickt er de Gier seinen Leibwächter auf den Hals. Sollte der Brigadier für Bestechung nicht empfänglich sein, lässt Wever ausrichten, gehe es seinem Kater Olivier ans Fell. Damit wird der Fall für Rinus de Gier zu einer persönlichen Angelegenheit.

Samstag 07:55 Uhr Ö1

nach-gehört

Edition Ö1 March Movie. Hörspiel von Michael Köhlmeier Peter Klein Gestaltung: Stephan Pokorny Als 1968 bei einem Musikfest in Hohenems eine Blasmusikkapelle verschwindet, scheint dies weder die Behörden noch die Bevölkerung besonders zu kümmern. Nur der Bahnschrankenwärter Oskar Zambanini, nimmt sich der Sache an. Seine Hartnäckigkeit macht ihn zum Außenseiter. Nach vierzehn Jahren der Suche aber werden seine Bemühungen belohnt: Unter einem Stein findet er die verschollene Blaskapelle, allerdings in stark verändertem Zustand. Ein ORF-Team macht sich auf, um über den Fall zu berichten - "March Movie", ein Stück, das die Mittel und Möglichkeiten des Features und des Hörspiels verschränkt, gilt heute als Klassiker und zählt zu den meistgespielten Hörspielen im deutschsprachigen Raum. Ö1 veröffentlicht die Produktion zum 35-jährigen Jubiläum der Erstausstrahlung.

Samstag 11:35 Uhr Ö1

nach-gehört

March Movie. Hörspiel von Michael Köhlmeier Peter Klein Gestaltung: Stephan Pokorny Als 1968 bei einem Musikfest in Hohenems eine Blasmusikkapelle verschwindet, scheint dies weder die Behörden noch die Bevölkerung besonders zu kümmern. Nur der Bahnschrankenwärter Oskar Zambanini, nimmt sich der Sache an. Seine Hartnäckigkeit macht ihn zum Außenseiter. Nach vierzehn Jahren der Suche aber werden seine Bemühungen belohnt: Unter einem Stein findet er die verschollene Blaskapelle, allerdings in stark verändertem Zustand. Ein ORF-Team macht sich auf, um über den Fall zu berichten - "March Movie", ein Stück, das die Mittel und Möglichkeiten des Features und des Hörspiels verschränkt, gilt heute als Klassiker und zählt zu den meistgespielten Hörspielen im deutschsprachigen Raum. Ö1 veröffentlicht die Produktion zum 35-jährigen Jubiläum der Erstausstrahlung.

Samstag 14:00 Uhr Ö1

Ö1 Hörspiel

"Das Ende von Iflingen" von Wolfram Lotz. Mit Wolf-Dietrich Sprenger, Steffen Schortie Scheumann, Lars Rudolph, Cathleen Gawlich, Florian von Manteuffel, Wolfgang Pregler, Hedi Kriegeskotte, Christiane Rossbach, Hartmut Stanke und Susanne Schäfer. Technik: Andreas Völzing. Musik: Peter Kaizar. Regie: Leonhard Koppelmann (SWR 2019) Der Tag des Jüngsten Gerichts ist angebrochen. Mit flammendem Schwert und voll Arbeitseifer steht Erzengel Michael am Rande des kleinen Dorfes Iflingen im Schwarzwald, auf seinen "Hilfsengel" Ludwig wartend. Der kommt ohne Schwert, aber mit Posaune, hat nicht nur keine Ahnung vom göttlichen "Auftrag", sondern meldet auch noch Zweifel daran an. Entnervt schreitet Erzengel Michael voran, den verzagten Posaunenengel im Schlepptau, um die göttliche Anweisung, die Einwohner Iflingens "zu Asche zu schlachten", energisch in die Tat umzusetzen. Doch sie treffen keine Menschen, sondern einen arbeitswütigen Igel, einen sehnsuchtsvollen Mauersegler und ein masochistisches Schwein. Und die Menschen, wo sind die? Wolfram Lotz, geboren 1981 in Hamburg, wuchs im Schwarzwald auf. Er studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er schreibt Theaterstücke, Lyrik, Prosa und Hörspiele. "Das Ende von Iflingen" war Teil des 2019 im Akademietheater uraufgeführten Stücks "In Ewigkeit Ameisen" mit Christiane von Poelnitz und Katharina Lorenz als Engel.

Samstag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Taperecordings eines metaphysischen Ingenieurs Von Fernando Pessoa/Kai Grehn Mit Robert Gwisdek Special Guests: Claudia Graue und Käptn Peng Komposition: Shaban Konzept und Realisation: Kai Grehn BR/RB 2020 Ursendung "Ich fühle mich vielfältig. Ich bin wie ein Zimmer mit unzähligen, wundersamen Spiegeln, die eine zentrale Wirklichkeit falsch und verzerrt reflektieren, eine Wirklichkeit, die sich in allen und in keinem dieser Spiegel findet." Der in Süd-Afrika aufgewachsene und erst mit 17 Jahren nach Portugal zurückgekehrte Dichter und Handelskorrespondent Fernando Pessoa bleibt zeitlebens ein Wandler zwischen den Welten und den Kulturen, ein Getriebener, der bescheiden in der Unterstadt Lissabons seiner Büroarbeit nachgeht, aber wie ein Besessener schreibt und eine neue portugiesische Literatur fordert. Kaum ein anderer Autor hat die Auflösung der Ich-Grenzen so weit getrieben wie er - durch bewusstes Spiel, phantasievolle Maskerade und eine "angeborene, beständige Neigung zur Entpersönlichung und Verstellung", wie er seine Aufspaltung in zahlreiche fiktive Persönlichkeiten 1935 beschreibt. Alberto Caeiro, Álvaro de Campos und Ricardo Reis sind nur drei der Heteronyme, die Pessoa ein Leben lang begleiteten, durch die er sich ausdrückte und in denen er teilweise verschwand. So berichtet Pessoa, wie sich am 8. März 1914 eines seiner Heteronyme personalisierte und sein Meister werden sollte: "Ich schrieb über dreißig Gedichte in einem Zuge in einer Art von Ekstase. Es war der triumphale Tag meines Lebens; einen zweiten dieser Art werde ich nicht erleben. Und dann erschien jemand in mir, dem ich sogleich den Namen Alberto Caeiro gab. Entschuldigen Sie das Absurde des Satzes: In mir war mein Meister erschienen." In "Taperecordings eines metaphysischen Ingenieurs" hat Kai Grehn kurze Erzählungen, Gedichte, Texte und Sätze von Pessoa zu einer Partitur vereint und diese vertont. Es sind poetische Miniaturen, Erkundungen mittels Sprache eines von der Philosophie stark beeinflussten Dichters. Texte, die einem die transzendenten und existentiellen Empfindungen Pessoas, sein widersprüchliches Wesen, seine Realitätsverweigerung, die Liebe zu seinen Mitmenschen, seinen weiten geistigen Horizont, aber auch seine Einsamkeit und Fremdheit näherbringen. Wer könnte diese Texte besser interpretieren als Robert Gwisdek, der 2017 als Käptn Peng auf dem Album "Das nullte Kapitel" mit dem Song "Meister und Idiot" die Hymne einer Persönlichkeitsspaltung veröffentlichte. Mit ihm hat Kai Grehn über mehrere Tage und Nächte Sprachaufnahmen gemacht. Das gesamte Geräusch- und Sounddesign für die Produktion wurde im heutigen Lissabon aufgenommen und der Musiker Shaban lieferte den Soundtrack dazu. "Unter all den Zeilen und Versen Pessoas findet sich ein Satz, der bei dieser Arbeit für mich die gleiche Bedeutung besessen hat, wie für die Seefahrer in früheren Zeiten der Polarstern: "Die Musik, der Mond und die Träume sind meine magischen Waffen." (Kai Grehn) Fernando Pessoa, geb. 1888 in Lissabon, gest. 1935 ebenda, Kindheit in Durban, Südafrika, portugiesischer Dichter, Schriftsteller, Handelshaus-Angestellter, Geisteswissenschaftler. Werke unter anderen: "Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares", "Ein anarchistischer Bankier" (beide 2003), "Rückkehr der Götter" (2005), "Der Hüter der Herden" (2008). Weitere Hörspieladaptionen unter anderen: "Das Büro der schwarzen Stunden" (hr 1993), "Der Seemann" (WDR 1997).

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

ARD Radio Tatort: Wetterleuchten Von Madeleine Giese Mord und politische Querelen im Saarland Komposition: Stefan Scheib Hauptkommissar Michel Paquet: André Jung Kommissarin Amelie Gentner: Brigitte Urhausen Karl Daniel: Arnd Klawitter Dominik Daniel: Justus Maier Sebastian Keller: Holger Kunkel Linus Keller: Daniel Rothaug Stocker: Peter Harting Gabi: Madeleine Giese Dr. Jung: Judith Jakob Frau / Hundebesitzerin: Katja Ruppenthal Regie: Matthias Kapohl Aufnahme des SR

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Professor Kiesel. In Stahlgewittern Von Thomas Böhm Ernst Jüngers umstrittenes Kriegsbuch unter die Lupe genommen Ernst Jünger: Konstantin Lindhorst Reimar Lenz: Roland Kukulies Ansagerin: Helene Grass Regie: Gerrit Booms Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

Samstag 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Aus der Reihe "Nie wieder!" - Edelweißpiraten Von Georg Wieghaus Sie trugen karierte Hemden, weiße Socken und lange Haare. Ihr Erkennungszeichen war das Edelweiß, "Edelweißpiraten" der Name, den sie sich gegeben hatten. Einer von ihnen war Fritz, ein aus der Hitler Jugend "unehrenhaft" entlassener Kölner Junge, dem Kadavergehorsam und Drill zuwider waren. Er und seine Freunde trafen sich abends vor den Luftschutzbunkern der Stadt. Sie sangen und lachten. Sie begannen, Flugblätter zu verteilen und Parolen gegen den Krieg auf Hauswände und Eisenbahnwaggons zu schreiben. Fritz wurde denunziert, verhaftet und in eine winzige Zelle im EL-DE-Haus, dem Kölner Gestapohauptquartier, gepfercht. Anschließend schaffte man ihn ins Gestapogefängnis nach Brauweiler. Das Stück "Edelweißpiraten" gehört zur sechsteiligen Reihe "Nie wieder!", die mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2004. Regie: Claudia Johanna Leist Wiederholung: So 14.04 Uhr

Samstag 20:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.

Samstag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

Teil 1: «Ellbogen» von Fatma Aydemir Wut ist eine eruptive, unkalkulierbare Kraft. Sie frisst sich langsam durch die sorgsam gewahrte Fassade, bis sie plötzlich und ungeplant explodiert. Dann genügt manchmal «ein kleiner Schubs an der richtigen Stelle», und alles scheint verloren.

Samstag 21:05 Uhr NDR Info

Das Kriminalhörspiel

Abpfiff Nach dem Roman "Kop" von Dominique Manotti Übersetzung aus dem Französischen: Andrea Stephani Komposition: Andreas Bick Hörspielbearbeitung und Regie: Beatrix Ackers Mit Michael Rotschopf, Johann von Bülow, Jonas Minthe, Tilo Werner, Matthias Leja, Matti Krause, Wolf-Dietrich Sprenger, Jürgen Uter, Tonio Arango, Marc Hosemann, Philipp Weggler, Philipp Kronenberg, Benjamin Kramme, Jirka Zett, Marc Zippel, Benjamin Kirsch NDR/SWR 2020 / Ursendung Doping im Profi-Fußball? Entweder tatsächlich nicht praktiziert oder ein bestgehütetes Geheimnis. Dominique Manotti, bekannt für ihre klug und genau recherchierten Polit- und Wirtschaftskrimis, nimmt sich dieses Tabu-Themas auf fiktionaler Ebene an. Als ein Ermittler des Pariser Drogendezernats auf offener Straße niedergeschossen wird, führt eine Fährte ins Fußballstadion des Erstligisten Lisle-sur-Seine, der gerade um die Meisterschaft kämpft. Commissaire Daquin stößt auf ziemlich üble Machenschaften hinter den Kulissen. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 21:30 - 21:35 Uhr Nachrichten Das Kriminalhörspiel

Samstag 23:00 Uhr HR2

The Artist"s Corner

Nicci & Vicci und das Karpatenkalb. Ein Fall für die 2 ii-Pünktchen-Detektive - Eine Persiflage auf Hörspielserien der 80er Jahre | Von Klaus Krückemeyer "Alfred Hitchcock meets Enid Blyton": Nirgendwo auf der Welt sind Hörspiele beliebter und erfolgreicher als in Deutschland. Besondere Blütezeit waren die 1980er Jahre, in denen vor allem für die Jugend Hörspiele auf Schallplatte und Kassette produziert wurden. Serien wie "Die drei ???", "Fünf Freunde", "TKKG" oder "Hanni und Nanni" haben Generationen geprägt und sind bis heute so erfolgreich, dass sie auch rund vierzig Jahre später mit neuen Folgen fortgesetzt werden und als Kult gelten. Ursendung

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