Features

Sonntag 07:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu für Frühaufsteher

Feature Kräuter am Wegesrand Von Hilde Braun Moderation: Tim Wiese Der Spitzwegerich hilft gegen Blasen an den Füßen, aus Löwenzahn lässt sich gut ein Salat zubereiten, außerdem ist er appetitanregend. Petersilie ist das passende Kraut, wenn ein Insektenstich plagt und Kamille, als Tee gekocht, wirkt beruhigend. Es gibt so viele Kräuter am Wegesrand, an denen wir meistens vorbeigehen. Hilde Braun hat sich auf Erkundungstour begeben und zu einigen Kräutern wirklich interessante Informationen gefunden.

Sonntag 11:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

das ARD radiofeature: Zurück vom Dschihad Über Wiedereingliederung von IS-Heimkehrern Von Joseph Röhmel Hunderte Dschihad-Rückkehrer leben in Deutschland und wollen hier wieder Fuß fassen. Behörden warnen vor einer kaum kalkulierbaren Gefahr. Gleichzeitig müssen sie versuchen, die Islamisten wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Die Terrormiliz IS gilt militärisch als so gut wie besiegt. Mehrere Jahre machte sie das Kriegsgebiet im Irak und in Syrien zu einem Anziehungspunkt für viele junge Frauen und Männer aus Europa. Allein aus Deutschland zählt das Bundeskriminalamt insgesamt mehr als 1.000 Ausreisen zum IS und anderen islamistischen Terrorgruppen. Ein Drittel ist laut BKA wieder zurück. Sicherheitsbehörden warnen: Von Teilen der Dschihad-Rückkehrer gehe eine langfristige, kaum kalkulierbare Gefahr aus. "Ein besonderes Sicherheitsrisiko stellen Personen dar, die während ihres Aufenthaltes militärisch im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult wurden oder Kampferfahrung gesammelt haben", schreibt BKA-Präsident Holger Münch in einem Sammelband zum Thema Radikalisierung. Die Behörden stehen vor nie dagewesenen Fragen: Wer ist noch gefährlich? Wie reintegriert man Dschihadisten aus Kriegsgebieten? Wer distanziert sich glaubhaft von religiösem Fanatismus? Und wie schwierig ist es für Rückkehrer in Deutschland wieder Fuß zu fassen? Aufnahme des BR 2020 Wiederholung: 30.03. 20.04 Uhr

Sonntag 11:05 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature: Zurück vom Dschihad Über Wiedereingliederung von IS-Heimkehrern Von Joseph Röhmel BR 2020 Die Terrormiliz IS gilt militärisch als so gut wie besiegt. Mehrere Jahre machte sie das Kriegsgebiet im Irak und in Syrien zu einem Anziehungspunkt für viele junge Frauen und Männer aus Europa. Allein aus Deutschland zählt das Bundeskriminalamt insgesamt mehr als 1.000 Ausreisen zum IS und anderen islamistischen Terrorgruppen. Ein Drittel ist laut BKA wieder zurück. Sicherheitsbehörden warnen: Von Teilen der Dschihad-Rückkehrer gehe eine langfristige, kaum kalkulierbare Gefahr aus. Im ARD radiofeature stehen zwei Rückkehrer im Mittelpunkt: Ein Anfang 30-jähriger Mann aus Bayern war bei der Al-Kaida-nahen Gruppe Junud al-Sham und sitzt seit 2014 im Gefängnis - unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Eine 50-jährige Frau, die bei der Terrormiliz IS war, befindet sich seit ihrer Rückkehr auf freiem Fuß. Der Autor Joseph Röhmel spricht außerdem mit Mitarbeitern in Behörden und Beratungsstellen sowie Bewährungshelfern. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Halbstündlich Nachrichten Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature

Sonntag 14:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

42 Jahre, Großvater, Roma, schwul Der Comedian und Aktivist Gianni Jovanovic Von Almut Schnerring und Sascha Verlan Wenn er sich auf der Bühne vorstellt, dann scheint Schluss mit lustig zu sein. Dabei hat er noch gar nicht angefangen. Und er sagt ja nur die Wahrheit: Ja, er wurde mit 32 Großvater. Ja, er ist schwul. Und ja, als er Kind war, hat man auf seine Familie in Darmstadt einen Bombenanschlag verübt. All das ist die Grundlage für sein Comedy-Programm. Und der Hintergrund für seine politische Arbeit als Aktivist, Redner, Workshop-Leiter gegen Homophobie, Rassismus und Antiziganismus. Übrigens ist er auch Dentalhygieniker mit eigener Praxis. Gianni Jovanovic ist keiner wie irgendein anderer. Er ist er. Aber wie wurde er zu dem, der er ist?

Sonntag 15:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Nachbildbeschleunigung Der Dichter Thomas Kling Von Ulrike Janssen und Norbert Wehr Aufnahme des WDR 2006 Am 1. April 2005, vor fünfzehn Jahren, starb der Dichter Thomas Kling im Alter von 47 Jahren an Lungenkrebs. Thomas Kling gilt vielen als der bedeutendste deutsche Dichter seiner Generation. "Wir werden noch eine Weile brauchen, bis wir begreifen: Der Verlust dieses Dichters ist nur mit jenem zu vergleichen, den der Tod Paul Celans bedeutet hat..." schrieb Marcel Beyer in seinem Nachruf auf den Freund Thomas Kling. 1957 in Bingen geboren, hatte Thomas Kling Mitte der achtziger Jahre, als selbsternannter Nachfahr der Avantgardisten Artmann und Prießnitz, mit seinen "Sprachinstallationen" die literarische Bühne betreten - laut, aggressiv und kompromisslos. Am Ende seines Lebens, in seinem letzten Band "Auswertung der Flugdaten", waren es die Antimodernisten George und Borchardt, denen er luzide Essays widmete. Dazwischen entstanden in zwanzig Jahren zahlreiche Bände, in denen Kling, der Spracharchäologe und Sprachekstatiker, die verschiedenen Schichten von Tradition, Experiment und Moderne in bis dahin unerhörter Form miteinander verband. Wie kaum ein zweiter Lyriker seiner Generation öffnete er das Gedicht für die unterschiedlichsten Sprach- und Sprechweisen und interessierte sich nicht nur für zeitgenössische Lebens- und Medienwelten, sondern auch für historische, geologische, biologische und naturgeschichtliche Phänomene. Das Gedicht, so sein Anspruch, habe ein Wahrnehmungsinstrument zu sein, "das kleinste subkutane Bewegungen der Sprache sichtbar und hörbar zu machen versteht". Ulrike Janssen und Norbert Wehr zeichnen ein Porträt, in dem vor allem Thomas Kling selbst zu Wort kommt: in zum Teil unbekannten Tonaufnahmen, darunter auch seinem letzten im Todesjahr entstandenen Gespräch, einem beeindruckenden Dokument.

Sonntag 15:05 Uhr NDR Info

Das Feature

das ARD radiofeature: Zurück vom Dschihad Über Wiedereingliederung von IS-Heimkehrern Von Joseph Röhmel BR 2020 Die Terrormiliz IS gilt militärisch als so gut wie besiegt. Mehrere Jahre machte sie das Kriegsgebiet im Irak und in Syrien zu einem Anziehungspunkt für viele junge Frauen und Männer aus Europa. Allein aus Deutschland zählt das Bundeskriminalamt insgesamt mehr als 1.000 Ausreisen zum IS und anderen islamistischen Terrorgruppen. Ein Drittel ist laut BKA wieder zurück. Sicherheitsbehörden warnen: Von Teilen der Dschihad-Rückkehrer gehe eine langfristige, kaum kalkulierbare Gefahr aus. Im ARD radiofeature stehen zwei Rückkehrer im Mittelpunkt: Ein Anfang 30-jähriger Mann aus Bayern war bei der Al-Kaida-nahen Gruppe Junud al-Sham und sitzt seit 2014 im Gefängnis - unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Eine 50-jährige Frau, die bei der Terrormiliz IS war, befindet sich seit ihrer Rückkehr auf freiem Fuß. Der Autor Joseph Röhmel spricht außerdem mit Mitarbeitern in Behörden und Beratungsstellen sowie Bewährungshelfern. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Halbstündlich Nachrichten Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature

Sonntag 18:04 Uhr HR2

ARD-Radiofeature

Zurück vom Dschihad | Ein Feature über Wiedereingliederung von IS-Heimkehrern | Joseph Röhmel Die Terrormiliz IS gilt militärisch als so gut wie besiegt. Mehrere Jahre machte sie das Kriegsgebiet im Irak und in Syrien zu einem Anziehungspunkt für viele junge Frauen und Männer aus Europa. Allein aus Deutschland zählt das Bundeskriminalamt insgesamt mehr als 1.000 Ausreisen zum IS und anderen islamistischen Terrorgruppen. Ein Drittel ist laut BKA wieder zurück.

Sonntag 19:30 Uhr SWR2

SWR2 Mehrspur

Radio reflektiert Mit Wolfram Wessels In "Mehrspur. Radio reflektiert" geht es ums Radio, ums Radiomachen, um Feature und Hörspiel - wie in dem Internetprojekt Dokublog.de auch. Deshalb werden hier die Beiträge von der Seite einmal im Monat gesendet. Neben den Dokublog-Features und -O-Tönen enthält die Sendung Essays, Analysen, Meinungen und Neues aus der Welt des Radios.

Sonntag 20:15 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Meister und Margarita. Michail Bulgakows Opus Magnum. Feature von Julia Reuter Eine mysteriöse Teufelsfigur namens Woland erscheint im Moskau der 1930er Jahre und sorgt dort gehörig für Aufregung und Verwirrung. Die komplexe Handlung von "Meister und Margarita" lässt sich schwer zusammenfassen, sie erstreckt sich über unterschiedliche Zeitebenen, wechselt laufend Perspektiven, spielt mit Realität und Fantasie. Der Autor dieses Werks, Michail Bulgakow, war zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (1966/67) bereits fast 30 Jahre tot. Um die Entstehung des Romans, den Bulgakow auch als politische Satire geschrieben hat, ranken sich zahlreiche Mythen. Sein Inhalt enthält literarische Referenzen wie zum Beispiel auf Goethes "Faust", inspirierte zu unzähligen Interpretationen und Mick Jagger zum Rolling-Stones-Hit "Sympathy for the Devil". Die Tonspuren gehen dem Mythos "Meister und Margarita" auf den Grund.

Sonntag 21:05 Uhr Bayern 2

das ARD radiofeature

Ein Feature über IS-Rückkehrer in Deutschland Von Joseph Röhmel BR 2020 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Die Terrormiliz IS gilt militärisch als so gut wie besiegt. Mehrere Jahre machte sie das Kriegsgebiet im Irak und Syrien zu einem Sehnsuchtsort für viele junge Frauen und Männer aus Europa. Allein aus Deutschland zählt das Bundeskriminalamt mehr als 1.000 Ausreisen zum IS und anderen islamistischen Terrorgruppen. Ein Drittel ist laut BKA wieder zurück. Sicherheitsbehörden warnen: Von Teilen der Dschihad-Rückkehrer geht eine langfristige, kaum kalkulierbare Gefahr aus. "Ein besonderes Sicherheitsrisiko stellen Personen dar, die während ihres Aufenthaltes militärisch im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult wurden oder Kampferfahrung gesammelt haben", schreibt BKA-Präsident Holger Münch in einem Sammelband zum Thema Radikalisierung. Die Behörden stehen vor nie dagewesenen Fragen: Wie reintegriert man Dschihadisten aus Kriegsgebieten? Wer distanziert sich glaubhaft von religiösem Fanatismus? Wer ist noch gefährlich? Wie schwierig ist es für geläuterte Rückkehrer in Deutschland wieder Fuß zu fassen? Im ARD radiofeature stehen zwei Rückkehrer im Mittelpunkt: Ein Anfang 30-jähriger Mann aus Bayern war bei der Al-Kaida-nahen Gruppe Junud al-Sham und sitzt seit 2014 im Gefängnis - unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Eine 50-jährige Frau, die bei der Terrormiliz IS war, befindet sich seit ihrer Rückkehr auf freiem Fuß. Der Autor Joseph Röhmel spricht außerdem mit Behörden, Beratungsstellen und Bewährungshelfern über den Umgang mit Dschihad-Rückkehrern.

Sonntag 23:05 Uhr BR-Klassik

Musik der Welt

Virtuelle Archive für Feldaufnahmen (2) Aural Archipelago und die neue Generation von Field Recordings Von Helen Hahmann Auf Initiative von Wissenschaftlern und Musikliebhabern entstehen im Internet nichtkommerzielle Musikarchive mit Feldaufnahmen aus verschiedenen Teilen der Erde. Eines der bekannteren Archive ist die atemberaubende Sammlung von indonesischen Musiken des US-Amerikaners Palmer Keen. Auf der Webseite Aural Archipelago veröffentlicht er Videos, Fotos und Tonaufzeichnungen aus allen Teilen des weltgrößten Inselstaates. So werden Musikaufnahmen zugänglich gemacht, die sonst wahrscheinlich nur sehr wenige Menschen jemals zu Gehör bekommen würden. Virtuelle Musikarchive leisten damit einen Beitrag, das musikalische Vermächtnis verschiedener Regionen der Welt zu wertschätzen und zu erhalten. Sie sind Quelle der Inspiration und Impulsgeber für lokale Musikerinnen und Musiker und für Musikfans auf der ganzen Welt. Der klangliche Reiz von Feldaufnahmen regt die Entstehung von neuen Kompositionen und Remixes an. Im zweiten Teil des Musikfeatures über virtuelle Archive steht die neue Generation von Field Recordings im Vordergrund, also jene Aufnahmen und Sammlungstätigkeiten, die in den vergangenen zehn Jahren begonnen wurden und das Internet als ersten Verbreitungsweg gewählt haben.

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